Rechtliche Grundlagen

Ist Clipping legal?

Clipping ist legal, wenn der Clipper die ausdrückliche Erlaubnis des Rechteinhabers hat. Bei bezahlten Kampagnen ist diese Erlaubnis Teil der Vereinbarung zwischen Creator und Clipper. Clipping ohne Erlaubnis verletzt das Urheberrecht.

Diese Seite erklärt die rechtlichen Grundlagen für Clipper: wann die Nutzung fremder Inhalte erlaubt ist, was schriftlich geregelt werden sollte und welche Fehler häufig gemacht werden.

Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung. Bei rechtlichen Fragen wende dich an einen qualifizierten Anwalt.

Wann ist Clipping legal?

Clipping im Auftrag eines Creators oder Unternehmens ist legal, weil der Rechteinhaber dem Clipper die Nutzung seines Materials ausdrücklich gestattet. Diese Erlaubnis kann mündlich, per E-Mail oder vertraglich geregelt sein.

Das bedeutet konkret: Wer über das ClipTheSystem-System an bezahlten Kampagnen teilnimmt, hat die Nutzungserlaubnis per Kampagnenvereinbarung. Er darf das Material schneiden und auf den vereinbarten Plattformen veröffentlichen.

Schriftliche Vereinbarungen sollten drei Punkte regeln: welches Material genutzt werden darf, auf welchen Plattformen veröffentlicht wird und wem die fertigen Clips gehören.

Was du nicht tun solltest

Fremde Videos ohne Erlaubnis veröffentlichen

Auch wenn ein Video öffentlich auf YouTube steht, bedeutet das nicht, dass du es clippen und unter deinem eigenen Account veröffentlichen darfst.

Musik ohne Lizenz verwenden

Hintergrundmusik in Clips muss lizenzfrei sein oder du musst eine Nutzungslizenz besitzen. Plattformen wie TikTok haben eigene Musik-Bibliotheken, die du nutzen kannst.

Clips als eigene Inhalte ausgeben

Wenn du Clips im Auftrag erstellst, gehören sie dem Auftraggeber. Veröffentliche sie nicht ohne Absprache unter deinem eigenen Namen oder auf anderen Plattformen.

Häufige Rechtsfragen

Ist Clipping grundsätzlich legal?
Clipping ist legal, wenn der Clipper die ausdrückliche Erlaubnis des Rechteinhabers hat. Bei bezahlten Kampagnen ist diese Erlaubnis Teil der Vereinbarung. Clipping ohne Erlaubnis ist eine Urheberrechtsverletzung.
Darf ich Videos ohne Erlaubnis clippen?
Nein. Videos sind urheberrechtlich geschützt. Ohne Genehmigung des Rechteinhabers ist das Schneiden und Veröffentlichen fremder Inhalte nicht erlaubt – auch dann nicht, wenn das Originalvideo öffentlich auf YouTube oder einem Podcast-Feed zugänglich ist.
Was passiert, wenn ich ohne Erlaubnis Clips veröffentliche?
Plattformen wie TikTok, YouTube und Instagram löschen urheberrechtlich geschützten Content und können Accounts dauerhaft sperren. Rechteinhaber können Abmahnungen ausstellen oder rechtliche Schritte einleiten.
Brauche ich einen schriftlichen Vertrag?
Ein schriftlicher Vertrag ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber empfehlenswert. Er regelt Nutzungsrechte, Vergütung und Veröffentlichungsbedingungen eindeutig. Viele Clipper beginnen mit einer E-Mail-Vereinbarung.
Gilt Clipping als urheberrechtliche Bearbeitung?
Ja. Das Herausschneiden von Sequenzen aus fremden Videos gilt urheberrechtlich als Bearbeitung. Auch deshalb ist die schriftliche oder mündliche Genehmigung des Rechteinhabers Voraussetzung für jede Clipping-Tätigkeit.

Zugang zum ClipTheSystem-System anfragen

ClipTheSystem vermittelt Clippern direkten Zugang zu bezahlten CPM-Kampagnen von Creatorn und Unternehmen. Die Bewerbung dauert unter zwei Minuten. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.

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